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    Kernkompetenzkurse, Profil- und Neigunsfächer im Überblick

Musik 4-stündig


Lehrer: Herr Gropper


Schülersicht
Das Profilfach Musik wurde im Schuljahr 2003/2004 von 10 neuen Mitgliedern überrascht, da in der 12. Klasse kein Kurs für dieses Fach zustande gekommen ist. Die Begeisterung über eine Kursvergrößerung hielt sich bei uns anfangs jedoch in Grenzen, da die Jahrgangsstufe 12 in einigen wenigen Bereichen einen vertretbaren Wissensrückstand aufzeigte. Dieser Rückstand kompensierte sich schon nach wenigen Wochen aufgrund der pädagogischen Meisterleistung Herrn Groppers, der die anstehende Herausforderung durch eine geschickte Aufteilung der beiden Jahrgangsstufen bewältigte.
Die vorgegebenen Sternchenthemen, die 7. Sinfonie Bruckners, die 3 letzten Sinfonien Mozarts (Tryptichon: Es-Dur, g-moll, C-Dur) und die Motette "Jesu, meine Freude" des großen Barockmeisters Bach ließen uns vor Freude erbeben. Gleich zu Beginn stellten wir uns der anspruchsvollen Musik Bachs, wofür wir zahlreiche Stunden aufwanden. Bevor wir uns dann den anderen beiden Sternchenthemen widmeten, beschäftigten wir uns vorbereitend mit der Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak. Danach focusierten wir uns auf die drei letzten Sinfonien Mozarts, die jedoch einen derart beträchtlichen Zeitaufwand darstellten, dass wir die Zusammenfassungen weniger Sätze kurz vor dem Abi noch überreicht bekommen haben. Angemerkt sei allerdings, dass der Kurs hin und wieder geringe Motivation für den theoretischen Unterricht aufbrachte, indem die Stunde des öfteren mit der Frage "Senga ma heit?" begann. Auch bei dem Vorschlag die Studienfahrt anstatt nach Rom nach Wien zu verlegen fand Herr Gropper leider nur wenig Zustimmung, da die Stufe das sonnige Italien mit seinen römischen Sehenswürdigkeiten bevorzugte. Doch selbst in Rom zeigten einige Schüler aus dem Musikprofilfach unter anderem auf der spanischen Treppe ihr sängerisches Können und wurden Zeugen der Generalprobe einer Freilichtaufführung von Mozarts Zauberflöte.
An Herrn Groppers Musikunterricht schätzen wir vor allem die musikgeschichtlichen Einwürfe. Dabei animierte er uns häufig zum Lesen einer Lektüre und zum freiwilligen Besuch von Konzerten. So durften wir eine selten aufgeführte barocke Oper von Claudio Monteverdi (Orpheo) in Stuttgart erleben.
Die bunte Zusammenmischung unseres Kurses bescherte uns gelegentlich heitere Mittwochnachmittagsstunden engeleitet vom "wandelnden Transistor Daniel" (Zitat Gropper), der stets cool und gelassen 10 Minuten zu spät zum Unterricht eintrudelt und von Herrn Gropper dafür getadelt wurde. Auch Tobias Schick sorgte mit seinem absoluten Gehör für Erstaunen bei seinen Mitstreitern. Im Nachhinein müssen wir wohl unser erstes Urteil über den Zutritt der 12er revidieren und uns für die vielen abwechslungsreichen Stunden bedanken.
Aber auch wir 13er waren ja nicht unbeteiligt am Unterrichtsgelingen. So meisterte unser Flo zahlreiche überdurchschnittliche Aufgaben wie z.B. Tonsätze oder Harmonieanalysen. Marianna diente als wandelndes Wörterbuch für die meist italienischen, aber auch lateinischen musikalischen Ausdrücke. Simon, der Wagnerianer, rettete Herrn Gropper in manch prekären Situationen hinsichtlich Sagen oder Lebensläufe diverser Komponisten.
Doch trotz aller Bemühungen seitens Herrn Groppers entschlossen sich am Ende nur zwei wagemutige Frauen, Christine und Andrea, dazu das Abitur anzupacken, wofür sie sich auch noch ganz herzlich bedanken möchten.
Als grandiosen Abschluss unserer Schulchorlaufbahn durften wir noch bei der Aufführung des modernen Volksoratoriums "Axion Esti" von Theodorakis mitwirken. - Dankeschön -

Lehrersicht
Zunächst schien alles in Ordnung zu sein, trotz der „Dreizehn“ (eigentlich 12+1, denn
Marie-Luise kam als Quereinsteigerin vom Nicht-Musikzug und darf sich deshalb nicht als PF- sondern nur als NF-lerin bezeichnen). Aber dann kam unverhoffter Nachwuchs. Der Kuckuck – in Gestalt des schulleiters – hat uns diesen ins Nest gesetzt und lange war nicht klar, wer nun wen dulden musste. Natürlich waren die Zwölfer auch nicht glücklich, keinen eigenen Kurs zu bekommen, aber dann wurde es doch ausgesprochen: die neuen wurden quasi als Nestbeschmutzer und als arge Konkurrenz empfunden. Da hockt ja ein leibhaftiger Komponist drin und auch sonst noch gute Leute und man traut sich einfach nicht mehr so recht – trotz Flo und Wagnerianer Simon. Aber das wurde besprochen und das Problem scheint gelöst zu sein.
Zum endgültigen schritt haben sich dann nur zwei entschieden, Andrea und Christine machen das Abitur in Musik. Die erste Hälfte, das allseits gefürchtete Praktische, haben sie schon Anfang März locker gemeistert. Mit Saitenspiel und süßem Gesang haben sie das Komitee bezirzt und hofften nun auf Bruckner oder Mozart – Bach wurde einfach ignoriert, weil sie glaubten, mit diesem sprichwörtlich denselben hinunter zu gehen.
Sicher ist, dass alle Dreizehn für die Kultur nicht verloren sind und unsere „Profilsportler“ Mathias, Heinrich und Simon wenigstens die Nationalhymne mit gepflegter Stimme bei ihren internationalen Erfolgen singen können.
Mit den 13ern verliert der Chor wieder einmal Spitzenkräfte, besonders jene starke, sportive Männerstimmengruppe ist schier unersetzlich. Ob die uns später aushlefen können? Eingeladen sind sie jedenfalls immer, natürlich auch die Damen! In dem „Axion Esti“ (Lobgepriesen sei) darf neben Freude ruhig auch etwas Wehmut mitschwingen – über eine schöne „harmonische“ Zeit.

(Walter Gropper)


    Zufallsbild
Silvester

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    Geburtstage

06.09. Florian Huchler

16.09. Andrea Nothelfer

19.09. Marion Rehm

03.10. Christine Russ

05.10. Raphael Wespel