#Kernkompetenzfächer: Kurs 1

Lehrer: Herr Kozdon, Frau Fröhlich, Frau Rock |
Schülersicht
Zur Veranschaulichung der Atmosphäre, die in unserem Kurs herrschte, nehmen wir das Modell eines Montag morgens mit allen 3 Kernkompetenzfächern hintereinander.
Montag Morgen, 1. Stunde: Englisch
Alle 18 Schüler dieses Kurses sitzen relaxed in ihren Bänken und erwarten „gespannt“ das Auftreten ihres Tutors und ihres Englischlehrers Herrn Kozdons. (Oxymoron) Und schließlich, wenn ihn schon keiner mehr erwartet, taucht er auf, wie aus dem Nichts, total abgehetzt (wie jeden Morgen fuhr er auch heute umweltschonend mit dem Fahrrad) und bringt die Stimmung zum Kochen. Denn jeder von uns 18 weiß, dass Herr Kozdons Unterricht oftmals für eine Überraschung gut ist, da seiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. So zum Beispiel sein Moon – Palace – Brettspiel, mit dem er das Kind in uns geweckt hat und wir motiviert Marcos Leben von einer anderen Seite betrachteten. Diese kreativen Methoden bereicherten nicht nur uns, sondern auch das Schulhaus, wie man an dem „We didn’t start the fire“ Projekt sehen konnte. Zwar hegten manche von uns manchmal ihre Zweifel was die Abi Vorbereitung betraf - eine Vermutung die sich nicht im Mindesten bestätigte – jedoch konnte er uns, mit seiner Einladung zu sich nach Hause, zum Essen, noch einmal richtig für den Endspurt motivieren.
Montag Morgen, 2. Stunde: Mathe
Nun schon etwas wacher, geht es auf zur nächsten Runde. Hier muss man sich auf etwas stressigere Aufgaben gefasst machen, die uns mehr Kopfzerbrechen bereiten. Mit Frau Fröhlichs Hilfe können wir jedoch von diesen fast alle lösen. Manche besser, manche schlechter. Und wenn Frau Fröhlich von Christoph und Nikos andauernden Diskussionen mal wieder aus dem Konzept gebracht wird, gibt es immer noch Flo Altvater. Dieser blickt dann von seinen hochkomplizierten Fleißaufgaben auf und entdeckt die sporadischen Vorzeichenfehler. Deshalb konnte Frau Fröhlich auf dem Mathe – Wochenende auch nicht auf seine Anwesenheit verzichten. Dort wurden wir dann auch wirklich gut auf das Mathe - Abi vorbereitet und zwar durch Frau Fröhlichs mit viel Mühe gemachter Aufgabenkartei.
Auf alle Fälle war es ein sehr freches, flottes, wieselflinkes (Klimax) Wochenende, auch wenn Frau Fröhlich nicht an unseren Fressorgien – unterstützt von Mama Kolb und Mama Härle – teilnehmen konnte, da sie auf Grund ihrer Allergie praktisch nur Soja – Produkte essen kann. Vielleicht ist auch gerade das der Grund dafür, dass sie auch sonst auf ihre Gesundheit sehr bedacht ist und deshalb orthopädische Sandalen trägt. Und obwohl sie selbst mehr Angst vor unserem Mathe – Abi hatte als wir, gings dank der bereits erwähnten Vorbereitung doch ganz gut.
Montag Morgen, 3. Stunde: Deutsch
Das Highlight des Tages. Alle Nachzügler sind eingetroffen und haben Frau Rock klar gemacht, dass sie nicht im Knudelhaus die Zeit vertrödelt haben. Nachdem sich Frau Rock für ihren Verdacht mit einem „Huch, das tut mir aber leid!“ entschuldigt hat, kann der Unterricht beginnen. Neben Heinrich Heine und Franz Kafka, die sie sehr bewundert, haben wir auch ein modernes Werk von Bernhard Schlink gelesen. Hierfür hatte sich Frau Rock extra eine kreative Aufgabe überlegt, die dann ungeahnte Konsequenzen nach sich zog. (Entschuldigung, Hanna) Doch bei Klausuren brauchten wir uns keine großen Sorgen zu machen, da Frau Rock die 6 Punkte Grenze nicht unterschritt. Allerdings wurde die 13 Punkte Marke auch nur sehr selten erreicht. Auf jeden Fall gingen wir alle sehr gelassen an den Deutschunterricht heran. Weder wir noch Frau Rock ließen uns durch sich selbstverteidigende, bellende Hunde im Nebenraum aus der Ruhe bringen – in Deutsch lassen wir uns durch nichts aus der Ruhe bringen. Gerade deshalb war das Deutsch – Abi das am Wenigsten gefürchtete Abi.
Montag Morgen, große Pause
Nach diesen 3 anstrengenden Stunden haben wir erstmal eine entspannende Pause nötig.
Wie man an diesem Bericht sehen kann, waren die Kernkompetenzfächer ein elementarer Baustein in unserem Schulalltag. Frau Fröhlich, Herr Kozdon und Frau Rock halfen uns dabei immer, diesen irgendwie zu meistern. Hierfür möchten wir uns bedanken und wünschen ihnen folgendes:
Herr Kozdon, wir wünschen Ihnen, dass sie irgendwann zu der Einsicht kommen, ihren Pullover aus Ihrer Hose zu nehmen.
Frau Fröhlich, wir wünschen Ihnen, dass irgendwann Nahrungsmittel entwickelt werden, die Sie essen können und trotzdem gut schmecken.
Frau Rock, wir wünschen Ihnen, dass Sie sich vollständig von Ihrer Krankheit erholen, damit sie auch in Zukunft weiterhin einen so unbeschwerten Unterricht halten können.
Und sonst natürlich alles Gute.
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